Einige von diesen Metallen (Kupfer, Zink, Nickel, Mangan und Kobalt) kommen in Spuren im menschlichen Körper vor, deshalb nennt man diese auch Spurenelemente . Diese Elemente sind lebensnotwendig und müssen dem Organismus von außen zugeführt werden, da der Körper diese selbst nicht bilden kann. Essentielle Spurenelemente nehmen wir mit der Nahrung auf. Bei normaler Ernährung werden wir ausreichend mit diesen Metallen versorgt.
Aber wie bei vielen Dingen im Leben ist es halt so, dass die Dosis die Wirkung macht. Ein Zuviel von den eben aufgeführten Stoffen ist für uns auch nicht gut und kann zu Schäden führen. Eine Überdosierung von Spurenelementen über die Nahrung kann man weitgehend ausschließen. Eine Unterversorgung ist durch bestimmte Ernährungsgewohnheiten schon eher möglich, aber doch recht selten. Problematisch kann aber die Aufnahme von Metallen über Atemluft oder sonstige Kontakte außerhalb der Nahrungskette sein.
Weit größere Probleme als die essentiellen Spurenelemente bereiten unserem Körper die Schwermetalle die nicht hineingehören. Cadmium, Quecksilber (Stichwort Amalgam), Blei und Nickel. Hiervon genügen ebenfalls nur Spuren um eine Wirkung im Organismus herbeizuführen, aber schon diese Spuren wirken sich sehr negativ auf unsere Gesundheit aus. Diese negativen Auswirkungen können sich von kaum wahrnehmbaren Beeinträchtigungen bis hin zu schweren Erkrankungen erstrecken.
Wie können die schädlichen Schwermetalle in unseren Körper gelangen?
as kann auf dem natürlichen Weg über die Nahrungskette geschehen, wie z.B. durch quecksilberbelasteter Fisch, cadmiumbelastetes Fleisch, oder durch Düngung belasteter Salat und Gemüse.
Es kann auch eine Belastungen am Arbeitsplatz vorliegen oder direkte Umweltbelastungen wie z. B. durch Industrieabgase die Ursache sein.
Bei einer Bleibelastung kann die Ursache bei noch verlegten Bleirohren zur Trinkwasserversorgung liegen.
Kleinstkindern, die schon mal Nahrungsreste vom Boden aufnehmen und dabei Schmutzpartikel oder Farbreste mit aufnehmen. Verwendung von Geschirr, welches mit belasteten Farben bemalt ist.
Nickel wird vielfach in der metallverarbeitenden Industrie benutzt und kann bei Arbeitern die permanent damit zu tun haben zu Belastungen führen.
Zahlreiche Personengruppen , in besonderen Maße im Bereich des Bauwesens, der Zementindustrie, der metallverarbeitenden und chemischen Industrie sind u.u. einer erhöhten Kobaltbelastung ausgesetzt.
Woran ist eine Schwermetallbelastung erkennbar?
Die Symptome die sich aus einer Schwermetallbelastung ergeben, können sehr vielfältig sein. Es ist sehr schwer aufgrund von einzelnen Symptomen sofort Rückschlüsse zu einer bestimmten Schwermetallbelastung zu ziehen. Der Verdacht ist zunächst einmal aufgrund der Gesamtsymptomatik unter Einbeziehung der gesamten Lebensumstände zu sehen.(Beruf, Ernährung, Wohnort , gesamtes Umfeld). Alles kann eine Rolle spielen. Therapieresistenz bei bestimmten medizinischen Verfahren kann ein Hinweis liefern, da Schwermetalle bestimmte Wirkungen von Medikamenten blockieren können. Homöopathen beklagen dies immer mehr.
Gerade bei Kindern reicht schon oft eine wesentlich geringere Belastung als beim Erwachsenen aus, um Beeinträchtigungen zu bewirken, wenn man bedenkt, das die tolerablen Grenzwerte von Schwermetallen und anderen Umweltgiften oder Zusatzstoffen in Lebensmitteln für Erwachsene mit 70 Kilo Gewicht berechnet wurden. Das geringe Gewicht von Babies, Kleinkindern und Schulkindern blieb dabei unberücksichtigt
Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber in Atemluft und Lebensmitteln wirken sich negativ auf Gehirnfunktionen aus und können zu
Konzentrations- und Lernschwächen sowie zu Verhaltensstörungen wie Stimmungsschwankungen, Aggressionen Antriebsschwäche und Lethargie führen.Falls der Verdacht besteht, kann die Ursache in Ihrem näheren Umfeld liegen.
Was sollte man tun, wenn eine Schwermetallbelastung vorliegt?
Zunächst sollte die Belastungs-Quelle gefunden, beseitigt oder gemieden werden. Danach sollte die Therapie begonnen werden. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Therapien die erfolgreich sind. Sie sollten auf keinen fall versuchen eine Ausleitung ohne ärztliche Betreuung zu beginnen.